Kar Bär begrüßt Bundesförderung für Sanierung des Kunstrasenplatzes auf der Flinthöhe in Bad Tölz – und kritisiert Verfahren im Haushaltsausschuss

22. April 2026 | Pressemitteilung
Ich freue mich sehr über den Zuschlag für Bad Tölz. Sportvereine wie der SV Bad Tölz mit der nun geförderten Sanierung des Fußballplatzes sorgen vor allem für Kinder für ausreichend Bewegung und wichtigen sozialen Austausch.

Der lokale Bundestagsabgeordnete Karl Bär, Bündnis 90/Die Grünen, begrüßt die Förderung der Sanierung des Kunstrasenplatzes auf der Flinthöhe in Bad Tölz in Höhe von 315.000 € aus dem Bundesprogramm Sanierung kommunaler Sportstätten, der sogenannten Sportmilliarde.

Bär kommentiert: „Ich freue mich sehr über den Zuschlag für Bad Tölz. Sportvereine wie der SV Bad Tölz mit der nun geförderten Sanierung des Fußballplatzes sorgen vor allem für Kinder für ausreichend Bewegung und wichtigen sozialen Austausch. Und für die vielen ehrenamtlich engagierten Bürger*innen, die das Vereinsleben am Laufen halten, ist das ebenso ein Gewinn.

Neben den positiven Nachrichten formuliert Bär auch Kritik am Verfahren: „Viele Kommunen in Bayern und in Deutschland gehen leer aus. So haben beispielsweise Geretsried, Wolfratshausen und Otterfing in meinem Wahlkreis ebenfalls Interesse bekundet.“

Insgesamt sind 3.500 Bewerbungen aus Deutschland beim Bund eingegangen, insgesamt wurden 7,5 Mrd. € beantragt. Das Programm umfasst allerdings nur 333 Millionen € in der ersten Tranche.

„Es kann nicht sein, dass der Bund Kommunen mit extrem überzeichneten Symbolprogrammen abspeist“, kritisiert Bär. „Es braucht eine auskömmliche Finanzierung der Kommunen, damit sie aus eigener Kraft ihre Sportstätten sanieren können. Gerade vor dem Hintergrund des Sondervermögens.“

Die zuständigen Haushälter der Grünen-Fraktion wissen auch nicht, nach welchen Kriterien die Förderung von CDU/CSU und SPD vergeben wurde und ob an dieser Stelle nach den realistischen Bedarfen entschieden wurde. „Es darf nicht sein, dass öffentliches Geld nicht dorthin fließt, wo die größten Bedarfe sind. So entsteht der Eindruck, dass nach Proporz entschieden wurde oder die Projekte den Zuschlag bekommen, die die stärksten Lobbyisten in Berlin hatten“, so Bär.

Derzeit und noch bis 19.06. läuft der Förderaufruf „SKS-Schwimmbäder“, ein Sonderprogramm mit 250 Mio. Euro speziell für Schwimmbäder.